Zink ist ein essentielles Spurenelement, das für viele Körperfunktionen lebenswichtig ist, darunter das Immunsystem, die Wundheilung und das Wachstum. In diesem Artikel besprechen wir verschiedene Zinkquellen und beantworten häufig gestellte Fragen zu diesem wichtigen Mineral.
Zinkquellen:
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Fleisch und Fisch:
- Rindfleisch: Rindfleisch, insbesondere Rinderleber, enthält erhebliche Mengen an Zink.
- Huhn und Pute: Auch Geflügel wie Hähnchen- und Putenbrust ist eine gute Zinkquelle.
- Austern: Austern sind reich an Zink und gehören zu den besten natürlichen Quellen.
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Milchprodukte:
- Joghurt: Joghurt enthält Zink und liefert weitere Nährstoffe wie Kalzium und Probiotika.
- Käse: Einige Käsesorten wie Cheddar und Mozzarella enthalten Zink.
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Nüsse und Samen:
- Kürbiskerne: Kürbiskerne sind besonders reich an Zink.
- Cashewnüsse: Cashewnüsse sind eine schmackhafte Quelle dieses Minerals.
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Vollkorn:
- Haferflocken: Haferflocken sind ein zinkhaltiges Getreide und eine tolle Frühstücksalternative.
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Hülsenfrüchte:
- Linsen: Linsen, Kichererbsen und Bohnen, wie zum Beispiel schwarze Bohnen, sind gute pflanzliche Zinklieferanten.
Häufig gestellte Fragen zu Zink:
1. Wie viel Zink benötige ich täglich?
Die empfohlene Tagesmenge an Zink variiert je nach Alter und Geschlecht, für Erwachsene wird jedoch meist eine Einnahme von 8-11 mg empfohlen.
2. Was sind die Symptome eines Zinkmangels?
Zu den Symptomen eines Zinkmangels können ein verminderter Geschmacks- und Geruchssinn, Haarausfall, Hautprobleme und ein geschwächtes Immunsystem gehören.
3. Kann ich zu viel Zink einnehmen?
Es ist möglich, zu viel Zink zu sich zu nehmen, was zu Übelkeit, Erbrechen und Verdauungsproblemen führen kann. Es ist wichtig, die empfohlene Tagesmenge nicht zu überschreiten.
4. Für wen besteht das Risiko eines Zinkmangels?
Zu den Risikogruppen für einen Zinkmangel zählen Vegetarier und Veganer, da pflanzliche Zinkquellen weniger effizient aufgenommen werden. Menschen mit bestimmten Erkrankungen, wie zum Beispiel Morbus Crohn, können ebenfalls einem erhöhten Risiko ausgesetzt sein.
Quelle:
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National Institutes of Health (NIH) – Zink: Faktenblatt für Gesundheitsfachkräfte [ https://ods.od.nih.gov/factsheets/Zinc-HealthProfessional/ ]
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Amt für Nahrungsergänzungsmittel – Zink [ https://ods.od.nih.gov/factsheets/Zinc-Consumer/ ]
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Prasad, AS (2008). Zink in der menschlichen Gesundheit: Wirkung von Zink auf Immunzellen. Molekulare Medizin, 14(5-6), 353-357.
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Roohani, N., et al. (2013). Zink und seine Bedeutung für die menschliche Gesundheit: Eine integrative Übersicht. Journal of Research in Medical Sciences, 18(2), 144-157.